3. Dezember 2016

Rückblick { November 2016 }

Gelesen: "Airframe" von Michael Crichton - nicht zum ersten Mal, aber immer wieder gut.
Genauso wie die beiden Bücher von Josephine Chaos, die diesen Monat auch mal wieder fällig waren
- perfekt gegen den Novemberblues.
Außerdem noch "Pep Guardiola - Das Deutschland-Tagebuch" - krass viel Taktik- und Strategiecontent,
aber sehr, sehr interessant, wenn man fussball-affin ist.
Und aktuell jetzt "Alles inklusive. Aus dem Leben meiner behinderten Tochter"
von Mareice Kaiser, auf das ich schon lange gewartet habe.

Gesungen: Weihnachtslieder.
Endlich ist meine Weihnachts-Playlist wieder auf dem Phönchen.
Garantiert ohne "Last Christmas" *grusel*

Gesehen: Bullerbü.
Nachmittags mit dem Kleinchen auf der Couch, mit Decke und Kuchen.
Must Do, wenn es draußen dunkel ist und regnet.

Gehört: Das Kleinchen, flötend. In Endlosschleife.
Nächste Woche ist Adventsfeier in der Schule und ich kann jeden einzelnen Ton im Schlaf ansagen.
Vor allem, weil Lieder dabei sind, die auch die Große schon vier Weihnachtszeiten lang ausdauernd geübt hat *g*

Getrunken: Tee. Und ein selbstgebrautes Erkältungs-Verhinderungs-Gebräu, das original wie
 Apfelpunsch schmeckt. Und hilft ;-)

Gegessen: Burger im Burgeramt, als es draußen stürmte und regnete
und trotzdem keiner Lust zum Kochen hatte.

Gelitten: Ach, nur das Übliche.
Rücken und schmerzende Finger. Winterkalt halt.

Gekocht: Suppen in allen Variationen

Gebacken: Äh? Weihnachtsplätzchen natürlich.
Komische Frage *g*

Gelacht: sehr viel auf meinen Twitter-Runden

Gefreut: Dass wir tatsächlich noch das Wohnzimmer renoviert und sogar spontan einen neuen Boden verlegt haben.
Uuuuund die Metrofliesen in der Küche sind auch endlich an der Wand.
Produktiver Monat!

Geärgert: Dass uns die Baustelle nebenan jeden verdammten Samstag aus  dem Schlaf gerissen hat. Jeden Samstag ein anderes Gewerk, aber immer zuverlässig zu nachtschlafender Zeit. Halb sieben, viertel vor sieben, sieben, die Dixiklo-Irren gerne auch noch deutlich früher... Ich meine - samstags??
Zu meiner Zeit hatten Bauarbeiter da noch frei.
Und meine schulpflichtige, unter der Woche extrem früh raus müssende und momentan wirklich
hart arbeitende Achtklässlerin hasst sie alle.
Verständlich ;-)

Genäht: Weihnachtsgeschenke. Für mich und andere.
Und ein Kleid für mich, zeig ich noch...

Gestrickhäkelt: Die Umrandung der Strickdecke, heureka!
Und zwei Topflappen mit Stern. Also gehäkelt.
Mit dem ersten war ich noch reichlich unzufrieden, der zweite ist gut.
Muss ich wohl noch einen dritten machen, denn eigentlich wollte ich ein Set verschenken ;-)

Gekauft: Weihnachtsgeschenke. So gut wie alle.
Für mich seit Jahren das Geheimnis einer entspannten Vorweihnachtszeit.

Gewagt: Boden zu verlegen.
Das war eine sehr spontane Aktion (eigentlich waren wir ausgezogen, eine Poliermaschine für den
 usseligen Korkboden auszuleihen), die sich aber absolut gelohnt hat.
Wir sind voll die Bodenverlegecracks *g*

Gespielt: Bücher-Tetris.
Wir mussten ja unser Bücherregal abbauen und das war mehr als randvoll.
Tatsächlich habe ich mal drei Kisten per momox und rebuy verkauft, drei weitere Kisten in die Keller-Bib verlagert und trotzdem war ich noch ausreichend beschäftigt, die übrig gebliebenen wieder passend ins Regal zu schichten ;-)

Gefeiert: Sankt Martin, mit Umzug, Brezel und Feuer.
Und bei wirklich angenehmem Wetter.

Gesportelt: Sehr viel für den Rücken, weil sich tatsächlich nach Jahrzehnten mal wieder ein Arzt dazu
herabgelassen hat, mir Physiotherapie zu verordnen. SO toll!
Und diverse "Lauf"runden auf dem Crosstrainer, statt draußen, da stand mir diesen Monat nicht so der Sinn nach.
Außerdem musste ich ja Weihnachtsgeschenke kaufen....

Gefühlt: Dankbarkeit, aber auch Novemberblues und akute Erschöpfung ob der Weltlage.
Sehr zufrieden im kleinen eigenen, höchst unzufrieden im großen Kosmos.
So wohl irgendwie.

Geknipst: Viel drinnen, dem Wetter und der #instagraminteriorchallenge geschuldet -
das zeige ich Euch dann nächste Woche.


1. Dezember 2016

Kennt Ihr das? { RUMS }

Ihr braucht wollt ein neues Kleid (in meinem Fall eines für die Kommunion des Kleinchens - im letzten 
Frühjahr habe ich wochenlang nach einem schönen(!), schwarzen(!!), kurzen(!!!) Kleid gesucht, völlig vergeblich. 
Im Frühjahr gibt es keine schwarzen Kleider. Also bin ich dieses Jahr schlauer und suche in der Vorweihnachtszeit, 
da findet man schöne schwarze Kleider en masse ;-), bestellt eine Auswahl und stellt dann zuhause fest, 
dass Eure Figur doch erheblich von der des Tragemodels im Internet abweichen muss, weil die Kleider 
an Euch plötzlich ganz anders aussehen?


In meinem Fall hakt es immer vor allem an der Länge - "Unser Model trägt eine 34 bei einer Größe von 1,75 Metern." 
Tja, leider bin ich aber mal eben schlappe zehn Zentimeter kleiner und ob ein Kleid eine Handbreit über 
oder zwei unterm Knie endet, macht optisch doch schon einen deutlichen Unterschied.
Oft hängt auch die Taille auf der Hüfte oder der Ausschnitt bis zum Bauchnabel...


Ich stehe dann also immer vorm Spiegel und versenke erst mal zehn bis 20 Stecknadeln in so einem Kleid, bis man die ursprünglich gewollte Form wenigstens wieder ansatzweise erahnen kann.
Und im nächsten. Und im übernächsten.
Schließlich habe ich ja ein paar Kleider zur Auswahl bestellt.
Und spätestens nach dem dritten habe ich keine Lust mehr - das Ändern ist so zeitaufwändig (und macht 
sooo wenig Spass!), dass man in der Zeit auch gleich ein neues Kleid nähen könnte.
Eines, das passt.


Und genau das habe ich dann auch getan ;-)
Und zwar nicht für die Kommunion (ein auf Anhieb passendes war diesmal tatsächlich ganz unten im Karton - 
es ging dem Tragemodel nur knapp bis unter die Pofalte und hat bei mir daher die perfekte Länge *g*), 
sondern für jetzt sofort direkt. Das Alice Dress von Tessuti ist es geworden - in das hatte ich mich 
im Sommer schon verliebt, weil es alles hat, was ich an einem Kleid schätze: schöne, alltagstaugliche Weite, 
eine Empirenaht und Eingrifftaschen!


Und mit Langarmshirt und Strickjäckchen ist es auch ganz wunderbar wintertauglich...
Gerne mehr davon!
Jetzt aber schnell rüber in den großen RUMS-Pool damit - ich muss heute nämlich 
noch einen Wohnzimmertisch bauen und dringend los jetzt ;-)

Ach, aber vorher muss ich noch was über den Stoff sagen:
Das ist ganz leichtes, aber trotzdem sehr warmes Winter-Javanaise, das sich schon auf dem Ballen 
ganz fantastisch anfühlte und auch wunderbar fällt. 
Ein Traum!
Auf dem Ballen und als Kleid.
Dazwischen war es eher dauerhaft nahe dran, aus dem Fenster zu fliegen - grauenhaft zu verarbeiten,
flutschig, fusselig und kaum zu bändigen.
Alptraum! *g*
Hat sich aber gelohnt.....

28. November 2016

Plätzchen-Galore

Da wir am Wochenende schon unsere ersten Alltime-Favorite-Plätzchen gebacken haben und nun ja auch
ganz offiziell Advent ist, habe ich hier für Euch (und für uns, denn so habe ich sie alle nochmal auf dem Schirm ;-)
unsere liebsten Weihnachtsplätzchen-Rezepte zusammengestellt:



Und Kuchen gibt es natürlich auch, die schon alleine deshalb etwas besonderes sind, weil wir sie,
 bis auf den Rotweinkuchen, wirklich nur in der Weihnachtszeit backen:

Lebkuchen vom Blech
Honigkuchen
Spekulatius-Kuchen

So, und mit dem Spass habe ich mir die Rezepte jetzt auch endlich mal alle zusammenkopiert,
hübsch in einer Datei arrangiert und ausgedruckt.
Das wollte ich schon seit Jahren mal machen, denn im Gegensatz zu meiner Großen, die inzwischen
 youtube-unterstützt meisterhaft kocht und backt, bin ich in der Küche immer noch
am allerliebsten analog unterwegs....

24. November 2016

Omas Klassiker: Spritzgebäck

Ich habe eine wunderbare Küchenmaschine, aber fürs Spritzgebäck muss es immer zwingend Omas
uralter, schwerer Fleischwolf sein. Im Teamwork: einer dreht, einer schneidet die Plätzchen ab ;-)
Wie man das halt so macht.
Dieses Rezept meiner Oma war in diesem Jahr das erste, das wir hervorgeholt haben -
und es sind immer noch die leckersten Plätzchen überhaupt, jawoll!


Ich habe das ursrüngliche Rezept halbiert, das reicht für etwa drei Bleche:

250 Gramm Mehl,
125 Gramm gemahlene Nüsse (Mandeln gehen auch),
einen knappen TL Backpulver,
125 Gramm Zucker und
1 Päckchen Vanillezucker (ich habe Vanilleextrakt genommen)
zusammen mit
einem Ei und
125 Gramm Butter
zu einem Teig verkneten, diesen zu einer Kugel formen und abgedeckt mehrere Stunden kalt stellen.
Den Ofen auf 170 Grad (Heißluft) vorheizen.
Aus dem Teig dicke Würste formen und durch den Fleischwolf mit Spritzgebäck-Aufsatz drehen,
dabei Plätzchen in gewünschter Größe abschneiden.
Auf ein Blech geben und etwa zehn Minuten lang backen, bis zum gewünschten Bräunungsgrad
(hier bei uns: Familie - ganz hell, ich - am liebsten fast schwarz *g*).
Auf einem Rost auskühlen lassen und nach Wunsch mit dunkler Kuvertüre oder Zuckerguss verzieren.

Guten Appetit und kommt gut ins erste Advents-Wochenende ♥

19. November 2016

Der Weg ist das Ziel - beim Urlaub und beim Frieden

November - der Monat für Fotobücher und Herbstblues, deswegen wühle ich mich seit ein paar Tagen
durch die Bilder des Jahres und bin dabei an einem instapic aus dem Sommerurlaub hängen geblieben, weil es,
zusammen mit dem begleitenden Text, so perfekt ausdrückt, was ich am Urlaub
im Wohnmobil so sehr liebe - und außerdem bin ich Euch noch ein paar Etappenfotos schuldig,
auch wenn es diesmal eher nicht so sonnige sind:


"Mir gefällt es zu wissen, was zwischen hier und unserem Zuhause liegt.
Die Landschaften, die Menschen, die unterschiedlichen Sprachen,
die Vegetation - einfach alles.
So fühlt sich die Entfernung irgendwie echter an."


Ja - man spürt die Entfernung.
Und man bekommt so viel zu sehen, was einem sonst für immer verborgen geblieben wäre.
In diesem Jahr war das insbesondere die unglaubliche Weite Zentralfrankreichs,
die sprichwörtliche Kornkammer, wo man über Stunden nichts sieht außer Felder, Tiere und kleine Dörfer. 
Es waren unzählige Kanäle, Flüsse, Brücken und Kirchen.
Und es war vor allem Oradur - so abgelegen im Irgendwo zwischen Limoges und Angoulême, dass wir sicher niemals 
auf dem normalen Urlaubsweg nach Wohinauchimmer daran vorbeigekommen wären.
So sind wir nicht nur vorbei-, sondern ganz gezielt hingefahren, wie so oft schon, wenn sich irgendwo die Gelegenheit bot, und haben uns dieses Dorf angeschaut, weitab von jedem Urlaubsort-Glamour....


Oradour-sur-Glane.
Jedem, der sich ein bißchen mit der jüngeren europäischen Geschichte befasst hat, ist dieser Ort vermutlich ein Begriff. 
Im Sommer 1944 löschten die Deutschen das Dorf quasi aus, Männer, Frauen, hunderte Kinder - 
es gab nur sechs Überlebende...
Nachzulesen zum Beispiel hier.


Nach dem Krieg errichtete man einen neuen Ort nahe des alten und ließ diesen unangetatstet - bis heute. 
Ein beeindruckendes und bedrückendes Mahnmal, was Hass und Krieg anrichten.
Gerade heute, wo es scheint, dass allzu viele Menschen schon wieder vergessen haben, wie sehr und vor allem warum Europa vor nicht einmal 70 Jahren in Schutt und Asche lag, sollte das eigentlich jeder mal mit eigenen Augen gesehen haben....


Mich persönlich hat das schwer angefasst. Dieses Dorf gleicht sehr dem unseren - es ist ähnlich groß 
und ähnlich viele Menschen lebten dort wie heute hier, um uns herum.
Ganz normale Menschen, die jeden Tag ihr Leben leben.
Bis plötzlich jemand kommt und alle diese Leben auslöscht, von einem Tag auf den anderen, 
ohne Grund, völlig willkürlich. 
Das passierte 1944 in Oradour und es passiert heute noch jeden Tag irgendwo auf der Welt.


Es liegt an uns allen, nicht zu vergessen - und dafür zu sorgen, dass Europa der friedliche Ort zum Leben bleibt,
den er in den vergangenen Jahrzehnten war.
Auch wenn es sich so selbstverständlich anfühlt, was wir haben - Frieden - es ist es verdammt noch mal nicht.
Es ist das größte Geschenk, wir sollten es schätzen und hart daran arbeiten.

(Und vielleicht wenigstens ein klitzekleines bisschen mehr wertschätzen, wie sich die Politik Tag für Tag abmüht, 
das an allen Ecken knirschende Gebälk zusammenzuhalten, statt immer nur zu nörgeln und "auf die da oben" 
zu schimpfen. Vielleicht ein bisschen mehr das große Ganze sehen statt immer nur bis zur eigenen Nasenspitze. 
Aber das nur am Rande.)

Euch allen ein wunderbares, friedvolles Wochenende :-)

14. November 2016

Aus Shirt mach Tasche { Upcycling }

Heute nur ganz schnell zwei Bilder von einer Tasche, die mir schon seit Wochen gute Dienste leistet -
einfach, weil ich mal daran gedacht habe ;-)
Eigentlich stecken wir nämlich gerade bis zu den Oberarmen in der Renovierung des Wohnzimmers, die sich ein wenig aufwändiger gestaltet, als angenommen. Am Samstag haben wir ganz spontan beschlossen, auch noch einen
neuen Boden zu verlegen, wo wir eh schon alles ausräumen müssen *hüstel*
Der alte war wirklich ziemlich im Eimer und das Abschleifen sowie Neufärben und -wachsen wäre tausendmal
aufwändiger gewesen - bei allerhöchstens zu erwartendem mittelmäßigen Ergebnis.
Och nö.... So gibt er jetzt immerhin noch einen perfekten Trittschall für den neuen Boden ab ;-)
Aber jedenfalls haben wir bis jetzt erst einen fast fertigen, wunderschönen Boden, dafür noch so gar keine
neue Farbe an der Wand und einen Flur, in dem sich Schränke, Regal und Klavier stapeln....
Also schnell weiter!


Aber vorher noch rasch die Tasche!
Ein Fünf-Minuten-Upcycling-Projekt aus einem alten Lieblingsshirt, das mit der Zeit irgendwie immer kürzer 
geworden ist. ZU kurz, denn aus dem Bauchfrei-Alter bin ich nun wirklich raus :-p
Also habe ich beschlossen, ihm ein zweites Leben einzuhauchen -
Wegwerfen kam so gar nicht infrage!


Und eine Tasche geht ja bekannlich immer, nicht?
Einfach Halsausschnitt und Ärmel in einem schönen Bogen abschneiden, unten zu- und eventuell noch 
Ecken abnähen: fertig ist der perfekte Einkaufsbeutel ♥
Anleitungen dazu finden sich zuhauf im Netz, zum Beispiel hier bei der Nähmarie :-)

10. November 2016

Spültücher stricken und anderes { plastikfreies RUMS }

Spül-, Putz- und Waschlappen - das ist auch so ein Bereich, in dem man im Haushalt 
ganz leicht Plastikfreiheit schaffen kann.
Leicht - aber nicht immer günstig. Es gibt wirklich wunderhübsche Putztücher zu kaufen, aber leider sind die auch wunderhübsch teuer. Und wenn man jeden Tag eines in die Wäsche wirft und trotzdem nicht täglich 
waschen möchte, braucht man ja schon einen gewissen Vorrat ;-)

Ich bin also irgendwann dazu übergegangen, meine Spültücher selbst zu stricken, das geht blitzschnell und man 
muss auch nicht ständig an der Nadel hängen, denn die sind wirklich richtig lange haltbar *g*
Wichtig ist nur die Wahl des Materials. Reine Baumwolle ist ideal, denn dann kann man die Tücher später 
in die Kochwäsche tun - und das sollte man auch!
Topflappengarn eignet sich gut oder auch diverse Babygarne.
Letzere sind feiner, dadurch werden die Tücher dünner, das mag ich lieber.


Einfach kraus rechts mit Knötchenrand (damit es sich nicht wellt, dazu immer die erste Masche jeder Reihe 
einfach abheben) so lange in Reihen stricken, bis das Garn aufgebraucht ist.
Mit einem Knäuel Babygarn und einer 4er Nadel bekommt man bei 45 angeschlagenen Maschen so genau 
einen schönen, quadratischen Lappen heraus, der saugfähig ist und gut in der Hand liegt.
Viel besser als jedes gekaufte Putztuch....

Und weil es so schön ist, hier noch meine All-Time-Favorite-Sammlung für selbstgemachte Putzutensilien, 
die aus unserem Haushalt nicht mehr wegzudenken sind und viele herkömmliche, fast immer plastikverpackte 
und mit Chemie vollgestopfte Produkte ersetzt haben:


Toll, oder?
Wovon ich aber absolut und aus tiefster Überzeugung abrate, auch wenn es meiner Erfahrung nach die beliebtesten 
plastikfreien Putz-Rezepte im weiten Netz überhaupt sind:
Waschpulver oder Spülmaschinenreiniger selbst zu machen.
Die reinigen zwar alle wirklich hervorragend, machen aber langfristig die Maschinen kaputt (read my lips - 
der Gatte ist Profi auf dem Gebiet und weiß, wovon er spricht) - und es ist keinesfalls im Sinne der Nachhaltigkeit 
(und des Geldbeutels ;-) sich dann alle paar Jahre neue Haushaltsgeräte kaufen zu müssen....


Herkömmliche Putzmittel (und Lappen ;-) gibt es bei uns übrigens durchaus auch noch - Waschmittel und Spülmaschinenreiniger eben, Gallseife und verschiedene Fleck-wegs, WC-Reiniger und Desinfektionsmittel, diese Wischlappen für die Klappschrubber und ein paar Mikrofasertücher, die ich wirklich abgrundtief hasse, allein ihrer Haptik wegen *grusel* und Küchenpapier - aber das braucht man auch nur noch selten, 
wenn man immer passende Lappen zur Hand hat ;-)
Ich bin da wirklich nicht dogmatisch, aber wenn sich etwas schnell(!) und einfach(!!) selbst machen lässt 
und in der Praxis funktioniert, dann bin ich gerne dabei....

Jetzt darf das rosa Schätzchen aber erst mal noch rasch rüber in den großen RUMS-Pool - bevor ich Euch 
auch noch die nächste Liste um die Ohren haue, wo ich gerade so schön im Flow bin. Vielleicht von
 praktischen Küchen-Helferlein oder selbstgemachten Junkfood-Vorräten *g*